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Rundgang durch die Dresdner Neustadt

Ihr habt Lust die Neustadt zu erkunden? Wir haben ein paar sehenswerte Orte herausgesucht und daraus eine Tour zusammengestellt – weiter unten auf der Seite findet ihr auch eine Karte, wo die benannten Orte und die Route eingezeichnet sind.

Wir starten vor dem Hostel und laufen die Louisenstraße nach rechts bis zur nächsten Kreuzung entlang:

Diese Kreuzung ist in Dresden als das Assi-Eck bekannt. Bei Tag ist es eine unscheinbare Kreuzung, aber abends ist hier richtig was los! Die Leute sitzen auf den Fensterbänken, Gehwegen und Bordsteinkanten, man holt sich bei einem der Spätis ein Getränk und schaut was passiert. Manchmal wird die Kreuzung blockiert, manchmal wird man Zuschauer eines spontanen Live-Konzertes und manchmal trinkt man einfach sein Bier. Diese Ecke könnt ihr euch für den Abend vormerken.

Wir biegen hier rechts ab auf die Görlitzer Straße.

Wenn ihr der Straße weiter bis zum Ende folgen würdet, kämet ihr zum Alaunpark, DER Ort um in der Neustadt zu chillen. Hier trifft man sich zum grillen, zum spielen, zum abhängen. Mehrmals wöchentlich findet hier ein kleiner Wochenmarkt mit vielen regionalen Angeboten statt. Gegenüber ist ein kleiner Laden, in dem ihr zu günstigen Preisen ein Getränk erwerben könnt (für den authentischen Neustadt-Vibe ein Sterni oder eine Club-Mate). Und es gibt Softeis vom Café Komisch, das ist leicht zu finden: Da wo die lange Schlange ist. An der Rezeption bei uns könnt ihr euch übrigens kostenlos eine Picknickdecke ausleihen.

Für unsere Tour biegen wir aber in die, durch ein Schild mit gelber Kuh auf blauem Hintergrund gekennzeichnete, Kunsthofpassage ein. Orientiert euch am Tiki Eiscafé (und pausiert gern mit einem leckerem Eis...), da geht es links rein.

Etwas versteckt in den Hinterhöfen befindet sich eins der interessantesten Kunstprojekte Dresdens. Hier findet ihr fünf künstlerisch gestaltete Höfe und viele kleine süße Läden sowie Restaurants/ Cafes (https://kunsthof-dresden.de/)

Wenn wir die Kunsthofpassage einmal durchqueren, kommen wir auf der anderen Seite auf der Alaunstraße raus.

Seht ihr die Gebäude rund um die Timaeusstrasse? Die sehen anders aus als die anderen Gebäude im Viertel. Heute ist hier davon nichts mehr zu sehen, aber 1823 entstand hier die Zichorienfabrik von Jordan & Timaeus. Um 1850 beschäftigte die Fabrik 200 Arbeitskräfte und war damit zeitweilig eine der größten Fabriken Dresdens. Außer Schokolade wurden hier Kaffeesurrogate, Kakao, Zuckerwaren, Lebkuchen und Zitronat fabriziert. Am 23. Mai 1839, früher als Schweizer Firmen, die gemeinhin als Erfinder der Milchschokolade gelten, bietet die Fabrik in Zeitungen erstmals Milchschokolade "zu 1 Thaler per Pfund" an. In den 1930er Jahren wurde die Fabrik abgerissen.

Wir laufen jetzt die Alaunstraße bergab runter, am unterem Ende erreichen wir den Albertplatz.

Auf dem Albertplatz gibt es einiges zu sehen:

Hier gibt es in Erinnerung an den Schriftsteller Erich-Kästner, der in Dresden, hier in der Neustadt, gelebt und gewirkt hat: ein Denkmal und ein Museum. https://www.kaestnerhaus-literatur.de/

(Übrigens ein weiterer bekannter Autor aus der Region ist Karl May. In Radebeul (nur 10 min mit der S-Bahn) gibt es das Karl May Museum in seinem ehemaligen Wohnhaus. https://www.karl-may-museum.de/de/)

Schräg gegenüber des Kästner-Museums befindet sich der Artesische Brunnen. Das (ehemalige) Brunnenhaus steht vorm Simmel-Center. Das eigentliche Highlight ist aber ein einfacher Wasserhahn aus dem beständig Wasser fließt. Das Wasser aus dem 243,25 Meter tiefen Brunnen tritt durch natürlichen Druck zu Tage. Füllt hier gern eure Trinkflaschen wieder auf. Viele Neustädter füllen sich hier kanisterweise Wasser ab, weil dieses besonders gesund und sauber sein soll.

In der Mitte des Albertplatzes stehen zwei Springbrunnen. Die Zwilingsbrunnen stellen gegensätzliche Naturgewalten dar: Das "Stille Wasser" und die "Stürmischen Wogen" gelten als eine der schönsten Brunnenanlage in Dresden.

Von hier aus gehen wir über den Jorge-Gomodai-Platz die Hauptstraße entlang.

Rechts kommt ihr an der Dreikönigskirche vorbei. Hier tagte 1990 der erste Dresdner Landtag nach der Wende. Für einen Überblick könnt ihr den Turm besteigen (Mo, Di geschlossen, 248 Stufen, kein Aufzug, 5€), das ist deutlich preisgünstiger als der Turm der Dresdner Frauenkirche.
Auf der anderen Seite der Hauptstraße auf der linken Seite gegenüber der Dreikönigskirche findet ihr die Neustädter Markthalle. Geht gern hinein. Die Markthalle wurde 1899 eröffnet und hat eine sehenswerte Architektur. Drinnen sind mehrere kleine Geschäfte, perfekt für einen leckeren Snack oder auch für ein schönes Souvenir.

Am Ende der Hauptstraße ist der Neustädter Markt, hier steht der Goldene Reiter. Dieser ist ein Abbild des sächsischen Kurfürsten und Königs von Polen, August des Starken. Die vergoldete Statue ist ein Wahrzeichen Dresdens und steht stellvertretend für den Reichtum und Schönheit der Dresdner Barockarchitektur.

Von hier aus gibt es mehrere Optionen um eure Tour fortzusetzen:

  1. Nach rechts abbiegen zum Japanischen Palais – ein barockes Herrenhaus, hier brachte August der Starke früher seine Porzellansammlung unter. Bis heute dient es als Museum und wird für verschiedenste Kunstprojekte und wechselnde Ausstellungen genutzt. Es gibt auch ein Cafe. Der Park, der das Haus umgibt, lädt bei schönem Wetter zum hinsetzen ein. Am unterem Ende habt ihr einen schönen Blick Richtung Elbe und Altsstadt.

  1. Nach links abbiegen zum Rosengarten – Der unter Denkmalschutz stehende Garten, zeichnet sich, wie der Name schon sagt, vor allem durch eine große Vielfalt an Rosen aus. Hier stehen aber auch ein paar Skulpturen und es gibt ein Cafe. Es ist ein nicht touristischer, aber schöner Ort, um einen Sightseeing Tag entsapnnt ausklingen zu lassen.

  1. Oder geradeaus über die Augustusbrücke Richtung Altstadt – Auf der anderen Seite der Elbe findet ihr das historische Zentrum Dresdens – definitiv ein Muss für jeden, der Dresden besucht. Unsere Tor durch die Altstadt findet ihr hier.

Bonus:

Nicht weit vom Hostel ist Pfunds Molkerei. Der historische Milchladen mit ca. 250 m² Hand bemalten Fliesen der Firma Villeroy & Boch, wurde deswegen ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen. Aber der Weg hier her lohnt sich in erster Linie, um die wirklich einzigartige Gestaltung zu bestaunen. Es gibt auch viele leckere regionale Milch- und Käsespezialitäten, aber das Angebot ist eher touristisch und zu teuer.

  • leckeres, gesundes, sättigendes und preisgünstiges Frühstücksbuffet
  • Zimmer mit eigener Dusche oder preisgünstige Mehrbettzimmer
  • komplett ausgestattete Gästeküche zur preisgünstigen Selbstversorgung
  • 24h Rezeption - für Tips oder zeitiges Auschecken
  • Übernachtung nur für 1 Nacht ist möglich
  • perfekte Lage: mitten im Leben im Szeneviertel

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