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Fahrradtour um Dresden herum
Fahrradtour um Dresden herum

Dresden abseits der ausgetretenen Pfade

Fahrradtour um Dresden herum

Dauer : 1 Tag, +/-23Km, ca. 275 Höhenmeter
Link zur Karte hier

Diese Tour führt euch quer durch die Stadt zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Orten, die nicht unbedingt in eurem Reiseführer stehen. Diese Tour ist vor allem für diejenigen interessant, die Dresden etwas gründlicher und jenseits der Altstadt kennen lernen wollen.

Erster Halt : Jorge Gomondai Platz: An diesem Platz wurde am 6. April 1991 ein junger Mosambikaner aus rassistischen Gründen aus einer fahrenden Straßenbahn geworfen und er starb an den Folgen dieses Verbrechens. Dieser Platz wurde im Jahr 2007 nach ihm benannt.

Zweiter Halt : Markthalle: Nach vielen Jahren wurden 1899 endlich die Träume der Händler eines althergebrachten Wochenmarktes erfüllt unter einem festen Dach ihre Geschäfte machen zu können. Dies ist die erste feste Markthalle Dresdens, aus sächsischem Sandstein gebaut. 1945 wurde der östliche Teil der Markthalle durch Fliegerbomben zerstört. H ier findet ihr viele kleine Geschäfte, die einen Bummel lohnen. Kostenlos lohnt sich auf jeden Fall der Blick in die schöne Architektur von innen.

D ritter Halt : Goldener Reiter: Diese Skulptur ist eines der Wahrzeichen Dresdens. Ihr seht den allzu bekannten sächsischen Kurfürsten und dann auch König Polens August der Starke, wie er gen Osten eben nach Polen schaut. Das Denkmal ist komplett mit Plattgold ummantelt. August dem Starken haben wir die Vielzahl an barocken Gebäuden in Dresden zu verdanken. August der Starke hat sich nach seinem Tod in Polen beerdigen lassen, sein Herz (wortwörtlich) ist jedoch in seiner Heimat Dresden geblieben. Ihr findet es übrigens in der Gruft der Hofkirche.

Vierter Halt : Yenidze: Ist es eine Moschee ? Oder einer Tempel ? Es ist tatsäschlich eine alte Tabakfabrik! Sie wurde Anfangs des 20. Jahrhundert gebaut, und der Name kommt von der griechischen Kleinstadt Genisea, von wo der Tabak importiert wurde. Das Gebäude ist aber so nah am Stadtzentrum, dass es nicht als normaler Fabrikbau erkennbar sein sollte. Der Schornstein wurde als Minarett getarnt, die ganze Architektur wurde zur Werbung für die Tabakprodukte. Als die Fabrik gebaut wurde, schloss die Vereinigung der Architekten den Bauleiter aus, weil die 'Tabakmoschee damals ein Skandal war. So ein Gebäude in Dresden? Manche Sachen ändern sich bis heute nicht...

Fünfter Halt : Kraftwerk Mitte: Hier wurde etwa 100 Jahre der Strom für Dresden aus Braunkohle produziert. Schon vorher, seit 1838, wurde hier das Gas für die Stadt hergestellt. Seit 2016 ist es ein vielfältig genutztes Zentrum als außergewöhnlicher Kunst-, Kultur- und Kreativstandort. Es gibt etwa das Energiemuseum, zwei Theater, Proberäume, Eventräume, Konzertsäle...

Sechster Halt : Russisch-Orthodox-Kirche: Die wurde im Stil russischer Sakr albauten (mit fünf Zwiebelkuppeln) gebaut, und dadurch ist sie ganz anders als jede deutsche Kirche in der Stadt. Die Zwiebelkuppeln zeigen Christus und die vier Evangelisten. Die Kirche ist täglich von 10-17 Uhr für alle Besucher (kostenlos) geöffnet.

Siebter Halt : TU Dresden Campus: Wer einen kleinen schönen Umweg machen möchte – die historischen Gebäude der Dresdner Universität aus rotem Backstein bilden zusammen ein sehr schönes Ensemble.

A chter Halt: SLUB Bibliothek: In der Unibibliothek könnt ihr den « Dresdner Codis » (oder Dresden Kodex), eine der vier erhaltenen und authentischen Handschriften der Maya ansehen. Das ist der Einzige einsehbare der vier Maya Codices. Er wird auf die Zeit zwischen 1200 und 1250 datiert und ist mit Hieroglyphen, Bildern und Zahlenzeichen beschrieben. Ihr erinnert euch, der Maya Kalender der für den 21. Dezember 2012 das Ende der Welt vorgesehen hatte….

Neunter Halt : Bismarcksäule: Um 1900 wurden in ganz Deutschland viele Türme zu Ehren Bismarcks erbaut. Heute ist es ein Aussichtturm und bietet mit 23m Höhe auf der 190m hoch gelegenen Franzenshöhe einen schönen Blick über die Stadt. Geöffnet: Donnerstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr, Mo-Mi: Ruhetage.

Zehnter Halt : Alt-Strehlen: Willkommen im Dorf mitten in der Stadt! Hier geht es urplötzlich ganz entspannt und ruhig zu, zwischen alten Bauernhöfen und Bach, ganz anders als am lebendigem Wasaplatz gleich nebenan. Hier erlebt ihr sehr schön, wie Dresden aus verschiedenen kleinen Dörfern hervorgegangen ist. Ein schöner Platz um kurz innezuhalten, es ist als wäre die Zeit stehen g eblieben.

Elfter Halt : Christus Kirche: Gebaut im Stil der Reformarchiktur, bot diese Kirche im Herbst 1989 Schutz vor staatlichen Repressionen. Dort fand am 9. Oktober eine der ersten großen Bürgerversammlungen statt. Dresden würdigt die Christuskirche als einen Ort der Friedlichen Revolution.

Zwölfter Halt : Panometer: Das Panometer befindet sich in der ehemaligen Dresdner Gasanstalt. Das Gasometer ist durch seine runde Gestalt perfekt geignet, um verschiedene 360°-Bilder zu zeigen. Hier wechseln sich zwei Extreme ab : Dresden im Barock zu dessen Hochzeit um 1760 und Dresden 1945, komplett zerstört nach dem 2. Weltkrieg. Der Eintritt ist mit mehr als 10€ nicht billig, aber wer etwas Zeit hat gewinnt eine sehr eindrückliche Vorstellung wie Dresden früher war.

Dreizehnter Halt : Christstollen: Dieser Laden bietet original Weihnachtssterne, sowie Dresdner Christstollen und typische Erzgebirgische Holzkunst. Eine gute Gelegenheit, um ein paar (teure) Souvenirs zu besorgen.

Vierzehnter Halt : Alter Betriebshof Tolkewitz: Früher ein St raßenbahnhof, heute ein brandneuer Schulcampus. Die Gleise scheinen direkt in das Schulgebäude zu führen.

Fünfzehnter Halt : Johannisfriedhof: Der zweitgrößte Friedhof der Stadt ist wunderschön. Auf dem Friedhof lässt sich exemplarisch die Entwicklung von Grabgesteinen im Dresdner Raum nachvollziehen. Waren Grabmäler zunächst vornehmlich aus einheimischen Gesteinsarten, wie Elbsandstein, geschaffen, wurden diese mit der Zeit durch ausländische Gesteine verdrängt.

Der Johannisfriedhof ist die zweitgrößte Begräbnisstätte für die Opfer der Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945. Für diese wurde ein Ehrenhain errichtet mit einem Ehrenmal in Kreuzform und saniertem, zentralem Brunnen. Bis in die Gegenwart finden Nachbettungen statt, zum Beispiel beim Fund sterblicher Überreste von Luftkriegstoten im Zuge von Bauarbeiten.

Wallot Kapelle: Die monumentale Kapelle im Stil der Neorenaissance, die 1894 errichtet wurde. besteht aus einer Parentationshalle mit Kuppel sowie zwei Leichenhallen. Die Kapelle allein lohnt den Besuch. Sie ist sehr schön drinnen dekoriert, sie wurde vom Architekten des Reichstags Berlin bemalt.

Umweg über Niederpoyritz: Ihr könnt jetzt auf direktem Weg an der Elbe entlang Richtung Stadtzentrum weiter fahren. Wer noch Lust auf einen kleinen Umweg hat: Fahrt etwas stromaufwärts bis zur Niederpoyritzer Fähre. Setzt mit der Fähre auf die andere Elbseite über. Auf der anderen Elbseite wartet die Erbgerichtsklause mit Erfrischungen. Der Rückweg geht etwas abenteuerlicher, anfangs über einen Trampelpfad, an den Elbwiesen zurück Richtung Stadt.

Sechszehnter Halt : Blaues Wunder: Der offizielle Name dieser Brücke ist langweiligerweise « Loschwitzer Brücke ». Alle nennen die Brücke «Blaues Wunder », natürlich aufgrund ihrer Farbe und es war europaweit die erste und größte freistehende Brücke dieser Größenordnung ohne Pfeiler im Fluss. Das war Ende des 19er Jahrhunderts einer technische Heldentat.

Siebzehnter Halt : Schwebebahn: Die Fahrstrecke ist 274 Meter lang und überwindet einen Höhenunterschied von 84 Metern. Anfang des Jahres 1901 geöffnet, bringt sie euch mit einer sehr schönen Fahrt den Elbhang hoch. Zur Belohnung für die anstrengende Fahrt geniesst ihr oben eine wunderbare Aussicht auf die Stadt.

Achtzehnter Halt : Standseilbahn: An der andere Seite der Straße steht diese noch ältere Bahn (seit 1895) mit 547 Meter Streckenlänge, sie bringt euch 95 Meter höher. Die Aussicht ist nicht ganz so gut wie mit der Schwebebahn, dafür findet ihr im Stadtteil rund um die Bergstation viele sehr schöne mondäne Villen.
Es gibt ein Kombiticket für beide Bahnen für 5€.

Neunzehnter Halt: Terrasse am Lingnerpark : Das Lingnerschloss wurde 1906 von Karl August Lingner gekauft, dem Gründer der bis heute bekannten Marke für Mundwasser «Odol». Das Dresdner Hygienemuseum ist u.a. auf seine Initiative entstand. Als Unternehmer mit sozialer Verantwortung verfügte er in seinem Testament, dass der Park und das Schloss für alle Dresdner*innen geöffnet bliebe. Außerdem solle es die preisgünstigste Gastronomie im Umkreis sein. Deswegen wird in Erfüllung von Lingners Testament hier ein wechselndes alkoholfreies Getränk zum günstigen Preis von 75 Cent angeboten.

Zwanzigster Halt : Waldschlößchenbrücke:

Ihr seht hier die größte Kontroverse Dresdens der jüngeren Vergangenheit. Mehr als 20 Jahre wurde intensiv über das Ob und Wie des Baus dieser Brücke gestritten, inklusive Volksentscheid, auf Bäumen angeketteten Demonstranten und eines jahrelangen Bauverzugs wegen einer sehr seltenen Fledermausart, der « Kleinen Hufeisennase » Aufgrund des Baus dieser Brücke hat das Dresdner Elbtal als erster und einziger Ort weltweit den Titel als UNESCO Weltkulturerbe verloren.

Letzter Halt : Rosengarten: Dieser romantische Garten ist voller verschiedener Rosenarten und schön für einen kleinen Spazierengang. Leider gibt es keine Schönheit und Schatten : Während der Nazizeit war der Besuch des Rosengartens für Juden verboten.

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